Kamberkrebs

15.12.2018

15.12
BENENNUNG: Krebsmessung
TAUCHPLATZ: Quellmoosbucht
TAUCHRICHTUNG AM TAUCHEINSTIEG: Links
SICHTWEITE: 0-10m-ca. 10m /10-20m-ca. 10m /20-30m-ca. m /30-40m-ca. m
UMG: 8,7m
TEMPERATUR: 0m 8°C / 3m 8,5°C / 5m 8,5°C / 10m 8,5°C
SPRUNGSCHICHT: 1. m / 2. m
WETTER: Bewölkt
FLORA: 9 Kamberkrebse gezählt. Davon 5 in einer Größe von 11,5cm. 3 mit 11cm und einer mit 6cm. Ein Krebs war so aggressive, der wollte mich nicht loslassen.Grundeln hatten wir auch ein paar auch richtig große und Schwarze.
FAUNA: Hier haben wir kaum Quellmoos entdeckt.
BESONDERHEIT: Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.
LOGBUCHTEXT: Heute war die Sicht nicht so gut. Gibt es einen Unterschied an diesem Tauchplatz zwischen KA1 und KA2?

08.12.2018

18.12

BENENNUNG: Krebszählung das erste Mal!
TAUCHPLATZ EINSTIEG: Quellmoosbucht
TAUCHRICHTUNG AM TAUCHEINSTIEG: Rechts
SICHTWEITE: 0-10m-ca. 15m /10-20m-ca. 15m /20-30m-ca. m /30-40m-ca. m
UMG: 8,9m
TEMPERATUR: 0m 8°C / 3m 9,7°C / 5m 9,7°C / 10m 9,6°C
SPRUNGSCHICHT: 1. m / 2. m
WETTER: Regen, Bewölkt
FLORA: 19 Kamberkrebse gezählt
FAUNA: Keine weißen Flecke mehr
BESONDERHEIT: Kleine Steilwand auf 11m entdeckt
LOGBUCHTEXT:
Was macht Mann (Taucher) nicht alles für die Wissenschaft!

Nach unserem letzten TG am neuen Tauchspot der Quellmoosbucht sind uns viele Krebse aufgefallen. Seit Jahren hatten wir schon nicht mehr so viele Krebse gesehen und sind doch oft in dem See tauchen.
Das müssen wir noch klären warum gerade hier.
Nun wollten wir wissen was das für Krebse waren. Officer Hadley suchte einen Bestimmungssclüssel im Web https://edelkrebsprojekt-nrw.de/docs/bestimmungsschlussel.pdf und dann ging es zum Tauchen.
Was für ein Sch… Wetter. Kalt, Regen, Sturm und Schlamm!!! Aber wir wollten wissen was das für Krebse waren.
Wir zählten 19 Krebse und es waren Kamberkrebse gut zu erkennen an den rostbraunen Querstreifen.

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Der Kamberkrebs (Orconectes limosus, Syn.: Cambarus affinis) ist ein aus Nordamerika stammender Flusskrebs, der als invasive gebietsfremde Art auch in Europa vorkommt. Er ist in West- und Mitteleuropa bereits flächendeckend verbreitet und dort die mittlerweile häufigste Flusskrebsart. Der Kamberkrebs ist immer noch in Ausbreitung begriffen, wobei die derzeitigen Ausbreitungsfronten vor allem in verschiedenen Gewässersystemen Ost- und Südosteuropas liegen. Darüber hinaus kommt er auch auf Korsika vor. In Deutschland ist die Ausbreitung in südlichen Gebieten (Bodensee- und Donausystem) noch nicht vollständig abgeschlossen. Vielfach wird die Ausbreitung durch aktives Umsetzen der Tiere durch den Menschen begünstigt, was jedoch gemäß den Fischereirechten der Länder und dem Bundesnaturschutzgesetz verboten ist. Der Kamberkrebs ist Überträger der Krebspest, gegen die er selbst immun ist. Wo Kamberkrebse vorkommen, führen sie zum Verschwinden heimischer Flusskrebse.[1]

Der Trivialname Amerikanischer Flusskrebs ist unpräzise beziehungsweise irreführend, denn es gibt mehrere ursprünglich amerikanische Flusskrebsarten in Mitteleuropa.

(Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Kamberkrebs)

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