Kurzzusammenfassung Chronik NAWITA

– 30.08.2016 Erstes Treffen der Sektion: Tauchen für den Naturschutz
– 30.08.2016 Kooperation mit dem TC DUC-Kehl
– 03.09.2016 Erste selbstbestimmte Pflanze
– 20.03.2017 Zusammenarbeit mit dem Windeck-Gymnasium in Bühl
– 13.06.2017 Treffen mit Örtlicher Presse zur Vorstellung der Sektion
– 06.09.2017 Anfrage der Stadt Bühl zum betauchen des See Nr.: 06
– 25.09.2017 Kooperation mit dem TSV Malsch
– 03.03.2018 Umstellung der Herbarbelege auf A3 Format und bekleben der Pflanzen mit Strips
– 17.03.2018 Umbenennung der Sektion von Tauchen für den Naturschutz in Naturwissenschaftliches Tauchen (NAWITA)
– 16.04.2018 Erlaubnis im Waldhägenich Monitoring durchzuführen
– 27.04.2018 Phase 1 des Langzeitmonitorings WaldhägenichHägenich3.1

https://tauchsportvereinmittelbaden.wordpress.com/2019/08/09/automatisch-gespeicherter-entwurf/

– 15.05.2018 Erster Forschungsbericht an die Stadt Bühl und das Landratsamt Rastatt – 17.09.2018 Sieger des „Stern des Sports“ in Bronze
– 09.12.2018 Kontaktaufnahme und positive Antwort auf unsere Anfrage zur Mithilfe zum Projekt: Invasive Art Kalikokrebs.
– 21.12.2018 Anschaffung von Bresser Science ETD-201 Stereo Mikroskop, das Bresser Researcher Trino Durchlicht Mikroskop, die Bresser MikroCam SP 5.0, die Bresser Reduzierlinse 0.5x variabel, ein Objektmikrometer und Bresser Objektträger & Deckgläser 50/100
– 12.04.2019 Start TSVMB Kamberkrebsprojekt mit der PH-Karlsruhe

NAWITA_Invers
https://tauchsportvereinmittelbaden.wordpress.com/2019/04/17/kamberkrebs/

– 15.06.2019 Erster Tauchgang im großen Hägenichsee
https://tauchsportvereinmittelbaden.wordpress.com/2019/08/09/automatisch-gespeicherter-entwurf/

2019-06-15 005h.v.l.n.r. Chrisch, Claus, Volker, Dominik. Stefan, Andreas, Michael
v.v.l.n.r. Tobias, Maxim, Bernd Nadine, Patrick
und Michael

– 14.08.2019 Erstes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Deutscher Unterwasser Club e.V. Kehl (DUC Kehl)

Projekt:  Langzeitmonitoring im Bündwörther Baggersee

https://tauchsportvereinmittelbaden.wordpress.com/2019/08/16/langzeitmonitoring-im-buendwoerther-baggersee/

Regionale Naturschutztauchgruppen schließen sich in Baden-Württemberg zusammen zu der Rheinebene Nord-Süd-Achse

Schon lange war es eine Idee und stand auf dem Papier das die drei Regionalen Naturschutztauchgruppen in Baden-Württemberg zusammenarbeiten. Sie trafen sich und tauschten sich aus. Jetzt wird die Zusammenarbeit auf das nächste Level gehoben.

Der Deutsche Unterwasser Club e.V. Kehl (DUC Kehl) und die Sektionsgruppe (SG) Naturwissenschaftliches Tauchen (NAWITA) des Tauchsportverein Mittelbaden e.V. (TSVMB) arbeiten und bestimmen die Flora und Fauna in den regionalen Seen zusammen.

Beide werden an dem Projekt: Langzeitmonitoring im Bündwörth Baggersee zusammenarbeiten. Die Projektleitung unterliegt dem DUC Kehl, Thilo Huber. Die SG NAWlTA unterstützt und berät den Verein bei seinem Projekt.

Der Bündwörth Baggersee befindet sich auf der Gemarkung Auenheim. Er hat eine Fläche von 6,65 ha und ist 35-40m Tief. In dem See darf nur mit Genehmigung getaucht werden und mit den zusätzlichen Einschränkungen das über die Hälfte des Sees als Bioschutzzone für jeglichen Freizeitbetrieb insbesondere das Baden, Lagern, Tauchen, Bootfahren und jede andere die Vegetation zerstörende, erheblich oder nachhaltig beeinträchtigende Aktivität gesperrt ist.

Natürlich wieder Einschränkungen, aber und das ist ein Großes ABER! wären damals nicht der Angelverein Auenheim sowie der DUC Kehl gegen den Tauchtourismus vorgegangen,der an diesem See soweit ging das Reisebusse mit Tauchern ankamen, Taucher bis vor an den See fuhren um nicht weit laufen zu müssen, die Reußen von den Anglern zerstört wurden und keiner Rücksicht nahm, so ist es kein Wunder und ein Glück das beide Vereine dagegenwirkten und dieses kleine Einod geschützt haben, sonst wäre von dem See und seinem Artenreichtum bestimmt nicht mehr viel übrig für uns und die nächste Generation und wir alle müssen dazu beitragen, dass es so bleibt oder besser wird!

Als Schutz wurde eine sogenannte Bioschutzzone eingerichtet. Diese besteht seit 2010 und ist dahin interessant für das Langzeitmonitoring, wie sich die Entwicklung von beiden Hälften in dieser Zeit vollzogen hat. Gibt es Unterschiede in den Pflanzenarten, Vielfalt sowie Masse? Wie stark wirkt sich der Freizeitbetrieb auf den See aus?

Am 14.08.2019 gab es den ersten Tauchgang mit 2 Buddyteams über 90 Minuten im See zu diesem Projekt. Bei diesem Tauchgang konnten 11 Pflanzenarten bestimmt werden, wobei noch einige Pflanzenproben unter dem Mikroskop bestimmt werden müssen. Es wurden weitere Daten erfasst, sowie Foto und Filmmaterial gesammelt. Nach der Auswertung werden diese Daten den Behörden sowie den Vereinen zugänglich gemacht.

Die Fauna war Atemberaubend an Artenvielfalt und Pflanzenmasse! Diese Pflanzenmasse hat die SG NAWlTA bis jetzt nur im Fermasee bei Rheinstetten gesehen, jedoch die Artenvielfalt nur selten in den regionalen Seen. Die Tiefe der Untere Makrophyten Grenze (UMG), gemeint sind dabei nicht die untersten Einzelvorkommen der Pflanzen, sondern die Tiefe, in der die mehr oder weniger geschlossenen Bestände enden, erstreckt sich bis in eine Tiefe von 20m! Diese Tiefe an geschlossenen Bestände konnte die SG NAWlTA 2016 nur im Matschelsee bei Meißenheim feststellen, jedoch sind diese Bestände im Matschelsee nicht mehr vorhanden wie auch andere Pflanzenbestände die im Matschelsee verschwunden sind. Die durchschnittliche UMG bei Seen die tiefer sind als 10m liegt laut den Auswertungen der betauchten Seen der SG NAWITA in den regionalen Seen bei 10,82m. Nur an diesen Werten sieht man schon, dass es ein besonderer See ist.

NT Karte

– 28.08.2019 Tödliche Sprungschicht für die Natur???

Ab 25m ist alles Dunkel, rostbraun mit vielen großen Schwebeteilchen und der Boden ist Schwarz. Hier beginnt jetzt die Pelagial Tropholytische Zone. Wir haben hier eine Temperatur von 4°C…..
https://tauchsportvereinmittelbaden.wordpress.com/2019/08/28/see01-was-ist-los/